Global denken - lokal handeln

Auch große Veränderungen müssen im Kleinen beginnen!

Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht

Um die wachsende Menschenpopulation zu ernähren und den zwei Milliarden Bewohner, die unter Hunger und Mangelernährung leiden zu helfen, müssen wir mehr Lebensmittel produzieren, fordern die Befürworter der herkömmlichen Landwirtschaft. In ihrer Logik bedeutet das: mehr Pestizide, mehr Düngemittel und mehr genveränderte Pflanzen.

Das ist ein Irrweg sagt Felix zu Löwenstein, ein promovierter Agrarwissenschaftler und Buchautor und fordert ein Umdenken. Die weltweite Umstellung auf ökologischen Landbau ist in heutiger Situation unabdingbar, behauptet er. Seine These ließe sich leicht als übertrieben abtun, wäre sie nicht so nachdenklich vorgebracht und so faktenreich in seinen Büchern begründet. Inzwischen findet sie immer mehr Anhänger.

Felix zu Löwenstein ist Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL Deutschland). Darüber hinaus betreibt er selbst ein Biohof in Südhessen und arbeitete drei Jahre lang als Entwicklungshelfer auf Haiti. Sein erstes Buch „Food Crash. Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht.“ sorgte im Jahr 2011 für großes Interesse und positive Kritiken in den Medien.

Felix zu Löwenstein liest aus seinem in diesem Jahr erschienen Buch „Es ist genug da. Für alle.“ am 8.10.2015 um 19:30 Uhr im Unterschleißheimer Rathaus.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek und dem Team Agenda 21.

Der Eintritt ist frei, aber begrenzt.

Kostenfreie Eintrittskarten erhalten Sie im Ticketshop (Tel.: 089 /310 09 200 / tickets.forum@ush.bayern.de.)

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